Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat in einer aktuellen Stellungnahme klargestellt, dass der GPS-Tracker des verendeten Buckelwals, der seit einiger Zeit vor der Insel Anholt treibt, noch nicht eingetroffen ist. Zuvor hatten Berichte in verschiedenen Medien den Eindruck erweckt, das Ministerium besitze bereits den Tracker.
Der Kadaver des Buckelwals, der vor Anholt gefunden wurde, bläht sich unter dem Einfluss von Sonne und Wetter zunehmend auf. Wissenschaftler und Umweltschützer stehen unter Druck, eine Lösung für das Problem zu finden, da der verendete Wal nicht nur ein Gesundheitsrisiko für die Umgebung darstellt, sondern auch Fragen zur Tierwohl-Politik aufwirft.
Das Ministerium bat die Öffentlichkeit um Geduld und Verständnis, während die notwendigen Maßnahmen zur Bergung des Wals und zur Untersuchung seines Todes vorbereitet werden. Der Vorfall zeigt die Herausforderungen, mit denen die Behörden konfrontiert sind, wenn es um den Umgang mit verendeten Meeresbewohnern geht.
Quellen: FAZ Online, Der Tagesspiegel