Fünfzehn arabische und islamische Länder, darunter Katar, haben sich gemeinsam gegen die Absicht Somaliland ausgesprochen, eine „so genannte Botschaft“ in Jerusalem zu eröffnen. In einer gemeinsamen Erklärung, die vom Außenministerium Ägyptens veröffentlicht wurde, wird der Schritt als „flagrante Verletzung“ internationalen Rechts und der UN-Resolutionen bezeichnet.
Die Reaktion der arabischen Staaten zeigt die anhaltende Sensibilität für die politische Situation in Jerusalem und die Bedeutung dieser Stadt in der arabischen Welt. Katar, das traditionell enge Beziehungen zu vielen der betroffenen Länder pflegt, hat sich klar gegen die Pläne ausgesprochen und unterstützt die einheitliche Haltung der arabischen Gemeinschaft.
Diese Entwicklung könnte auch die diplomatischen Bemühungen um Frieden im Nahen Osten beeinflussen, da sie die Spannungen zwischen Israel und den arabischen Staaten weiter anheizt.
Quellen: Middle East Monitor, Times of Israel