Ägypten hat sich am Sonntag entschieden, die Beteiligung von nicht-rotmeeranliegenden Ländern an Sicherheits- und politischen Absprachen bezüglich des Roten Meeres und des Golf von Aden abzulehnen. Diese Position wurde von dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty während eines Treffens in Kairo mit dem jemenitischen Premierminister und Außenminister Shaya al-Zindani bekräftigt.
Der strategische Dialog, der in der neunten Runde stattfand, zielt darauf ab, die bilateralen Beziehungen zwischen Ägypten und dem Jemen zu stärken und gemeinsame Sicherheitsinteressen zu verfolgen. Abdelatty wies darauf hin, dass nur die Anrainerstaaten des Roten Meeres die Verantwortung für die Sicherheit in dieser Region tragen sollten.
Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf die geopolitische Stabilität in der Region haben, insbesondere in Anbetracht der aktuellen Spannungen im Nahen Osten. Ägypten hat sich traditionell für eine nationale und regionale Sicherheit eingesetzt, die ohne Einmischung externer Akteure gewährleistet werden soll.
Quellen: Middle East Monitor