Kenneth Law, ein in Kanada lebender Mann, hat vor Gericht in Ontario zugegeben, gegen das Gesetz verstoßen zu haben, indem er tödliche Chemikalien verkauft und diese international versandt hat. Laut Berichten hat er über 100 Menschen in verschiedenen Ländern, darunter Kanada, das Vereinigte Königreich, die USA, Italien, Australien und Neuseeland, mit seinen ‚Suizid-Paketen‘ beliefert.
Die Anklage umfasst 14 Punkte, die sich auf die Beihilfe zum Suizid beziehen. Law hat eingeräumt, dass er wusste, dass die von ihm versandten Produkte wahrscheinlich dazu verwendet würden, Leben zu beenden. Diese Enthüllungen haben in den betroffenen Ländern, insbesondere in Großbritannien, für Empörung und Trauer gesorgt, da die Familien der Opfer fordern, dass er auch dort zur Rechenschaft gezogen wird.
Familienangehörige von Opfern haben sich laut Berichten über die Entscheidung empört, ihn nicht an das Vereinigte Königreich auszuliefern, um sich dort den rechtlichen Konsequenzen zu stellen. Sie sind der Meinung, dass ein solches Versäumnis eine Beleidigung für die Angehörigen der Verstorbenen darstellt und fordern eine umfassende Untersuchung der Vorfälle.
Quellen: The Guardian, BBC News, CBS News