Der Präsident von Guatemala, Bernardo Arévalo, hat am Donnerstag, den 29. Mai 2026, erklärt, dass es kein Abkommen mit den Vereinigten Staaten über gemeinsame militärische Einsätze gegen Drogenkartelle auf guatemaltekischem Territorium gibt. Diese Äußerung folgt auf Spekulationen über eine mögliche militärische Zusammenarbeit. Arévalo betonte, dass es lediglich eine Anfrage vonseiten der USA gebe, die jedoch im Rahmen der bestehenden Kooperation zur Bekämpfung des Drogenhandels stehe.
Arévalo erklärte, dass die Zusammenarbeit mit den USA darauf abzielt, die Bemühungen zur Bekämpfung des Drogenhandels in Zentralamerika zu intensivieren. Der guatemaltekische Präsident sagte: „Es gibt kein offizielles Abkommen, sondern einen Austausch von Informationen und Unterstützung, um die Drogenkriminalität in unserer Region zu bekämpfen.“
Diese Stellungnahme kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Guatemala mit erheblichen Herausforderungen im Bereich der Drogenkriminalität konfrontiert ist, die das Land und die gesamte Region plagen. Die USA haben ein starkes Interesse daran, die Drogenproduktion und den Drogenhandel in Mittelamerika zu reduzieren, um die Auswirkungen auf die US-amerikanische Gesellschaft zu minimieren.
Quellen: The Hill