In Peru findet derzeit die entscheidende Stichwahl um das Präsidentenamt statt, und das Rennen könnte kaum enger sein. Die beiden Kandidaten, Roberto Sánchez von Juntos por el Perú und Keiko Fujimori von Fuerza Popular, liefern sich laut ersten Umfragen und inoffiziellen Auszählungsergebnissen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Kandidaten liegen nahezu gleichauf, was die Spannung im Land erhöht hat.
Keiko Fujimori, die zum vierten Mal antritt, hofft, endlich das Amt zu gewinnen, während Roberto Sánchez, ein aufstrebender Politiker, auf seine erste Amtszeit zielt. Die erste Wahlrunde war von Chaos geprägt, und Beobachter befürchten, dass das enge Ergebnis die politischen Gräben im Land weiter vertiefen könnte.
Die Wahl hat auch die tiefen sozialen und politischen Spaltungen im Land offengelegt. Viele Bürger hoffen auf Stabilität und eine Regierung, die die drängenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes angeht. Während die Stimmen noch gezählt werden, bleibt das Land gespannt auf das endgültige Ergebnis, das über die politische Zukunft Perus entscheiden wird.
Quellen: ZEIT Online, FAZ Online, Telesur English