Ecuadors Gerichtshof hebt Dekret zur indigenen Konsultation auf

Der Verfassungsgerichtshof von Ecuador hat ein bedeutendes Urteil gefällt, indem er ein Dekret aus der Regierungszeit von Ex-Präsident Guillermo Lasso für verfassungswidrig erklärte. Das Dekret regelte die Konsultation indigener Völker, darunter die der indigenen, afro-ecuadorianischen und Montubio-Gemeinschaften, vor der Umsetzung neuer Gesetze.

Die Konföderation der Indigenen Nationalitäten Ecuadors (Conaie) begrüßte die Entscheidung des Gerichts als einen Sieg für die Rechte der indigenen Gemeinschaften. Das Gericht stellte fest, dass das Dekret gegen die Rechte dieser Gemeinschaften verstoße, da es die Konsultationsprozesse nicht ausreichend gewährleistete.

Diese Entscheidung wird als bedeutender Schritt zur Anerkennung und Stärkung der Rechte indigener Gruppen in Ecuador gewertet. Die Conaie betonte, dass der Schutz ihrer Rechte für die Erhaltung ihrer Kultur und Lebensweise essenziell sei.

Quellen: Telesur English