Die Vereinigte Arbeiterfront von Ecuador hat für den 12. und 13. Juni zu landesweiten Protesten aufgerufen. Hintergrund dieser Mobilisierung sind die Pläne der Regierung unter Präsident Daniel Noboa, die Ministerien von 14 auf 10 zu reduzieren, was zu zahlreichen Entlassungen im öffentlichen Sektor führen würde. Zusätzlich gibt es Unmut über die jüngsten Erhöhungen der Kraftstoffpreise.
Gewerkschaftsführer betonen, dass diese Maßnahmen die Lebensgrundlage vieler Menschen in Ecuador gefährden und fordern die Regierung auf, ihre Entscheidungen zu überdenken. Die geplanten Proteste sollen nicht nur in der Hauptstadt Quito, sondern landesweit stattfinden, um die Unzufriedenheit der Arbeiter zu demonstrieren.
Präsident Noboa steht seit seinem Amtsantritt im Kreuzfeuer der Kritik, insbesondere von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, die seine Wirtschafts- und Sozialpolitik als arbeitnehmerfeindlich bezeichnen. Die Regierung hingegen verteidigt die Maßnahmen als notwendige Schritte zur Stabilisierung der Wirtschaft.
Quellen: Telesur English