Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo: M23 und ruandische Armee unter Beschuss

Ein Bericht von Human Rights Watch, veröffentlicht am 10. Juni 2026, erhebt ernsthafte Vorwürfe gegen die M23-Rebellen und die ruandische Armee in der östlichen Demokratischen Republik Kongo (DRC). Die Menschenrechtsorganisation dokumentiert in ihrem aktuellen Bericht eine Vielzahl von Kriegsverbrechen, die während der anhaltenden Kämpfe in der Region begangen wurden.

Die M23-Rebellen, die seit 2022 in der Region aktiv sind, stehen im Verdacht, Zivilisten gezielt angegriffen, Entführungen durchgeführt und systematische Gewalt gegen die lokale Bevölkerung ausgeübt zu haben. Diese Handlungen werden von der ruandischen Armee, die die Rebellen unterstützt, als Teil ihrer militärischen Operationen gegen die Regierung der DRC betrachtet.

Die Berichte über diese Gräueltaten werfen ein dunkles Licht auf die humanitäre Situation in der Region, die bereits unter massiven sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen leidet. Viele Zivilisten sind gezwungen, aus ihren Heimatorten zu fliehen, während die internationale Gemeinschaft besorgt auf die eskalierende Gewalt reagiert.

Human Rights Watch fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Organisation betont, dass es dringend notwendig sei, Maßnahmen zu ergreifen, um die Menschenrechte in der DRC zu wahren und die humanitäre Krise zu bewältigen.

Quellen: Africanews