Am Sonntag, den 14. Juni, fand vor dem Museu de Arte de São Paulo (Masp) eine Solidaritätskundgebung für die Protestbewegung in Bolivien statt. Zahlreiche Bolivianer, die in Brasilien leben, wurden von sozialen Bewegungen und Gewerkschaftsvertretern unterstützt. Die Demonstranten fordern den Rücktritt des Präsidenten Rodrigo Paz und die Aufhebung der umstrittenen Ausnahmezustandsregelung, die der Regierung weitreichende Befugnisse einräumt, um Proteste zu unterdrücken.
Die politische Lage in Bolivien hat sich in den letzten Monaten erheblich verschärft. Der Ausnahmezustand wurde eingeführt, um die Kontrolle über die öffentliche Ordnung zu verstärken, was zu einer Welle von Protesten und internationaler Kritik geführt hat. Die bolivianische Opposition sowie internationale Beobachter kritisieren die Regierung für ihr autoritäres Vorgehen und fordern eine Rückkehr zur Demokratie.
In São Paulo versammelten sich Menschen, um ihre Besorgnis über die politische Entwicklung in Bolivien auszudrücken und Solidarität zu zeigen. Die Kundgebung war friedlich und wurde von verschiedenen brasilianischen und internationalen Medien begleitet, die über die Forderungen der Bolivianischen Gemeinschaft berichteten.
Quellen: Agência Brasil