Schweden hat seit der Umsetzung des sogenannten ‚Schnüffelgesetzes‘ bereits 80 Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus registriert. Dieses Gesetz, das es Bürgern erlaubt, illegale Migranten zu melden, wurde von der schwedischen Grenzpolizei als umstritten eingestuft. Die Daten, die von der Svenska Dagbladet erhalten wurden, zeigen, dass das Gesetz sofortige Auswirkungen auf die Migration in Schweden hat.
Kritiker des Gesetzes argumentieren, dass es zu einem Klima der Angst und Misstrauen unter Migranten führt und die Menschenrechte gefährdet. Menschenrechtsgruppen haben sich lautstark gegen die Regelung ausgesprochen und fordern eine Überprüfung der Richtlinien zur Einwanderung und Asyl.
Die schwedische Regierung verteidigt hingegen das Gesetz als notwendige Maßnahme zur Kontrolle der Einwanderung und zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit. Die Debatte über die Balance zwischen Sicherheit und Menschenrechten wird in Schweden zunehmend hitzig geführt, während die politischen Parteien versuchen, ihre Positionen klar zu definieren.
Quellen: The Local Sweden