Die venezolanische Regierung plant neue Vorschriften, die von Ölunternehmen verlangen, ihre eigene Stromversorgung sicherzustellen, um die instabile nationale Energieversorgung zu umgehen. Angesichts eines geschätzten Stromdefizits von 2.000 bis 3.000 Megawatt soll diese Regelung dazu beitragen, die Abhängigkeit der Ölindustrie vom schwachen nationalen Stromnetz zu reduzieren.
Analysten sehen diese Maßnahme als notwendig an, um den Aufschwung des Ölsektors nicht zu gefährden. Viele Unternehmen, die nach der Lockerung der US-Sanktionen ins Land zurückgekehrt sind, stehen vor der Herausforderung, ihre Produktionsprozesse ohne zuverlässige Stromquellen aufrechtzuerhalten. Die neue Regelung könnte jedoch auch zusätzliche Investitionskosten für die Unternehmen bedeuten, die eigene Kraftwerke errichten müssen.
Quellen: Rio Times Online