Am Montag wurde ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vorgestellt, das darauf abzielt, militärische Operationen in der Region zu beenden. Hamas begrüßte die Vereinbarung und äußerte die Hoffnung, dass sie zur Stabilität im Nahen Osten beitragen wird. In einer offiziellen Erklärung erklärte die Gruppe, dass sie auf einen Rückgang der Angriffe in Gaza und Libanon hoffe.
Jedoch bleibt die Situation angespannt. Experten warnen, dass die wichtigsten Themen, insbesondere das iranische Atomprogramm, nicht ausreichend behandelt wurden. Guido Steinberg, Nahost-Experte, äußerte Skepsis gegenüber dem Abkommen und wies darauf hin, dass die ungelösten Fragen zu einem Fortdauern des Konflikts führen könnten.
Die Vereinbarung wurde im Rahmen des G7-Gipfels in Évian besprochen, wo Donald Trump und andere Staatschefs die Details besprachen. Während einige Analysten den Iran als strategischen Sieger aus dem Konflikt betrachten, wird die Verhandlungsführung der USA als amateurhaft kritisiert.
Quellen: Middle East Monitor, FAZ Online, Welt Online