Die spanische Regierung reagiert auf den Ansturm von über 70.000 Migranten auf die nordafrikanische Enklave Ceuta mit strengen neuen Grenzkontrollen. Nach Berichten, dass viele Migranten aus Italien über die Grenze nach Spanien kamen, führt Spanien nun umfassende Pass- und Visakontrollen für Reisende aus Italien ein. Diese Maßnahmen wurden als notwendig erachtet, um die Sicherheit an der EU-Außengrenze zu gewährleisten.
Die spanische Innenministerin hat betont, dass es entscheidend sei, ähnliche Szenarien wie im Jahr 2015 zu vermeiden, als Europa mit einer massiven Flüchtlingskrise konfrontiert war. In diesem Kontext hat die italienische Regierung, unter Premierministerin Giorgia Meloni, Spanien vorgeworfen, die Außengrenzen nicht ausreichend zu schützen und damit zur aktuellen Krise beizutragen.
Die Situation in Ceuta bleibt angespannt. Hilfsorganisationen sind vor Ort, um den ankommenden Migranten, insbesondere den Minderjährigen, zu helfen, die in der Hitze und Kälte unter schrecklichen Bedingungen leiden. Diese Entwicklungen haben nicht nur Auswirkungen auf die betroffenen Personen, sondern auch auf die diplomatischen Beziehungen zwischen Spanien und Italien.
Quellen: Welt Online, Spiegel Online