Die kenianische Regierung hat beschlossen, fast 2.000 Menschen zu entschädigen, die während gewalttätiger Proteste in den letzten Jahren zu Schaden gekommen sind. Präsident William Ruto erklärte, dass die Entschädigung nicht als „Preis für Leben, Schmerz oder Verlust“ betrachtet werden dürfe und betonte, dass sie nicht als Belohnung für Gewalt oder Kriminalität angesehen werden sollte.
Die Entscheidung kommt in einer Zeit, in der gewalttätige Proteste in Kenia häufig sind und oft zu schweren Verletzungen oder dem Tod von Zivilisten führen. Ruto fügte hinzu, dass es wichtig sei, die Opfer und ihre Familien zu unterstützen, um die sozialen Spannungen im Land zu verringern.
Die genauen Beträge der Entschädigungen wurden noch nicht veröffentlicht, jedoch wird erwartet, dass die Zahlungen in den kommenden Wochen beginnen. Die Maßnahme soll auch ein Zeichen der Verantwortung der Regierung gegenüber den Bürgern setzen und die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft fördern.
Quellen: Africanews EN