Schwedisches Gericht verurteilt Mann wegen Zwangsprostitution seiner Frau

Ein schwedisches Gericht hat einen 61-jährigen Mann zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er seine Ehefrau rücksichtslos ausgebeutet hat. Über Jahre hinweg zwang er sie, gegen Bezahlung Sex mit zahlreichen Männern zu haben, die er über Online-Plattformen gefunden hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte im April im Rahmen des Prozesses betont, dass die Frau „große Angst“ vor ihrem Ehemann hatte. Diese Angst wurde als zentral für die Manipulation und die Kontrolle, die der Mann über sie ausübte, angesehen. Die Taten stellen nicht nur einen Verstoß gegen die Menschenrechte dar, sondern werfen auch Fragen zu den bestehenden Gesetzen zum Schutz vor häuslicher Gewalt auf.

Das Urteil wurde als wichtiges Zeichen im Kampf gegen solche Vergehen gewertet. Experten fordern eine verstärkte Aufklärung und Prävention, um ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, Frauen in solchen Situationen zu unterstützen und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, um Schutz zu gewährleisten.

Quellen: FAZ Online, BBC News – World