Die ungarische Öl- und Gasgesellschaft MOL hat am Dienstag eine Vereinbarung mit der serbischen Regierung zur zukünftigen Verwaltung des serbischen Unternehmens NIS unterzeichnet. Premierminister Péter Magyar erklärte in einem Facebook-Post, dass die Marktpreise für Benzin und Diesel möglicherweise unter die Preisobergrenzen fallen könnten, die für Autofahrer mit ungarischen Nummernschildern gelten.
Diese Vereinbarung könnte nicht nur die strategische Position von MOL in der Region stärken, sondern auch zu einer Stabilisierung der Kraftstoffpreise in Serbien führen. Die serbische Raffinerie, die eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung des Landes spielt, könnte von dieser Übernahme erheblich profitieren.
Die Verhandlungen über die Übernahme und die zukünftige Verwaltung von NIS sind Teil einer umfassenderen Strategie von MOL, seine Präsenz in Mittel- und Osteuropa auszubauen. Die serbische Regierung sieht in der Zusammenarbeit mit MOL eine Möglichkeit, die Energieunabhängigkeit des Landes zu fördern und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Quellen: Daily News Hungary