In Peru steht die Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori kurz vor einem Wahlsieg. Zehn Tage nach der Stichwahl am 7. Juni ist die Auszählung der Stimmen nahezu abgeschlossen. Mit 99,1 % der Stimmen ausgezählt, führt Fujimori knapp mit etwa 36.889 Stimmen Vorsprung vor dem linken Kandidaten Roberto Sánchez.
Obwohl Fujimori als virtuelle Gewinnerin gilt, bleibt die offizielle Verkündung des Ergebnisses aufgrund eines noch offenen Anteils von 0,84 % der Stimmen aus. Die linke Opposition hat zu Protesten und Einsprüchen gegen die Wahlergebnisse aufgerufen, was die politische Lage in Peru weiter anheizt.
Keiko Fujimori, die Tochter des ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori, steht für eine rechtsgerichtete Politik, während ihr Gegenkandidat Sánchez für eine stärkere soziale Ausrichtung eintritt. Die politische Spaltung im Land zeigt sich auch in den Mobilisierungen und Protesten, die von der Linken initiiert wurden.
Quellen: Mercopress