Das simbabwische Parlament hat am Montag das Verfassungsänderungsgesetz Nr. 3 verabschiedet, das Präsident Emmerson Mnangagwa die Möglichkeit gibt, bis 2030 an der Macht zu bleiben. Diese Entscheidung hat sowohl im Inland als auch in der Diaspora zu einem Aufschrei geführt, da viele Bürger befürchten, dass sich die politischen Verhältnisse weiter verschlechtern werden.
Die Verabschiedung des Gesetzes durch das Parlament wurde mit einer Mehrheit von zwei Dritteln unterstützt, was als bedeutender Schritt im Reformprozess des Landes gewertet wird. Kritiker argumentieren jedoch, dass die Verfassung damit geschwächt wird und das Vertrauen in die politischen Institutionen des Landes leidet. Die Opposition hat bereits angekündigt, gegen diese Änderungen vorzugehen und den Kampf um die Wiederherstellung der demokratischen Prinzipien fortzusetzen.
Die Sorgen der Bürger über die Verfassungsergänzungen sind besonders stark in der simbabwischen Diaspora ausgeprägt. Viele Simbabwer im Ausland hatten gehofft, eines Tages in ein stabiles und prosperierendes Land zurückzukehren. Das neue Gesetz könnte jedoch diese Hoffnungen zunichte machen und die Rückkehr für viele unmöglich machen.
Quellen: The Africa Report, AllAfrica