Die ungarische Regierung hat beschlossen, zwei 80 Meter lange Bargen im Donaustrom bei Paks absichtlich zu versenken. Diese Maßnahme erfolgt, um den Wasserstand des Flusses zu erhöhen, der in den letzten Monaten dramatisch gesunken ist. Die Paks-Kernkraftwerk, das derzeit nur mit etwa 25% seiner Kapazität arbeitet, benötigt dringend Wasser, um effizient zu funktionieren.
Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass die Entscheidung auf der Notwendigkeit beruht, die Wasserversorgung für die Energieerzeugung sicherzustellen. Die Bargen sollen strategisch im Fluss platziert werden, um den Wasserstand zu regulieren und die Funktionalität des Kraftwerks zu verbessern.
Umweltgruppen äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen dieser Maßnahme und forderten eine umfassende Untersuchung der möglichen Folgen für das Ökosystem des Flusses.
Quellen: Daily News Hungary, The Independent