Das Berufungsgericht in Nairobi hat am Donnerstag die konservativen Anordnungen aufgehoben, die den Verkauf eines 15-prozentigen Anteils an dem kenianischen Telekommunikationsgiganten Safaricom an Vodacom aus Südafrika verhindert hatten. Die Entscheidung ermöglicht es der kenianischen Regierung, die geplante Transaktion fortzusetzen, die als ein wichtiger Schritt für die Expansion von Vodacom in der Region angesehen wird.
Die Aufhebung der Anordnungen wurde als positives Signal für Investoren und den Telekommunikationsmarkt in Kenia gewertet. Safaricom, das als Marktführer im Bereich Mobilfunk und mobile Geldtransfers gilt, hat in den letzten Jahren eine bedeutende Rolle in der Wirtschaft des Landes gespielt.
Die Regierung erhofft sich von dem Verkauf nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im Telekommunikationssektor, der in den letzten Jahren einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt ist.
Quellen: AllAfrica – Kenya