Rumänien schaltet Atomkraftwerk wegen Niedrigwasser der Donau ab

Wegen der anhaltenden Dürre und der rekordniedrigen Wasserstände der Donau hat Rumänien am heutigen Tag sein einziges Atomkraftwerk in Cernavodă komplett heruntergefahren. Dies bedeutet, dass etwa ein Fünftel der gesamten Stromproduktion des Landes wegfällt, was die bereits angespannte Energieversorgung weiter verschärft.

Die Donau verzeichnet derzeit die niedrigsten Durchflussraten seit 34 Jahren für einen Monat Juli, was auf die Auswirkungen des Klimawandels und anhaltende Hitzeperioden hinweist. Diese Situation zwingt Rumänien dazu, vermehrt Strom zu importieren, um den Bedarf zu decken, was die Abhängigkeit von ausländischen Energiequellen erhöht.

Die Regierung steht nun unter Druck, Lösungen zu finden, um die Energiekrise zu bewältigen. Experten warnen, dass die Situation nicht nur die Stromversorgung, sondern auch die Wirtschaft des Landes erheblich belasten könnte, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.

Quellen: ARD Tagesschau, Politico Europe, Euronews, Balkan Insight