Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, hat am Montag einen Haushaltsplan unterzeichnet, der insgesamt 352 Milliarden Dollar umfasst. Der neue Etat sieht vor, Kürzungen bei verschiedenen Gesundheitsprogrammen zu verzögern, was in der politischen Landschaft des Bundesstaates für Aufsehen sorgt. Konservative Kritiker warnen davor, dass diese finanziellen Entscheidungen ein Vorgeschmack auf Newsoms mögliche Präsidentschaft sein könnten.
Der Haushaltsplan beinhaltet auch Investitionen in Bildung und Infrastruktur, die von den Demokraten als notwendig erachtet werden, um die wirtschaftliche Erholung Kaliforniens nach der Pandemie zu fördern. Newsom, der in den letzten Jahren als potenzieller Präsidentschaftskandidat gehandelt wurde, sieht sich jedoch auch einem zunehmenden Druck von konservativen Opponenten ausgesetzt, die seine politischen Entscheidungen als unhaltbar kritisieren.
Während der Haushaltsunterzeichnung erklärte Newsom, dass die Maßnahmen notwendig seien, um die kalifornische Bevölkerung zu unterstützen und die Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen. Kritiker hingegen befürchten, dass die hohen Ausgaben langfristig zu einer finanziellen Belastung für den Bundesstaat führen könnten.
Quellen: The Independent