Die Gouverneurin von New Mexico, Michelle Lujan Grisham, hat die DEA (Drug Enforcement Administration) scharf kritisiert, weil sie unrechtmäßig Fentanyl-Lieferungen in die Gemeinschaften zugelassen hat. In einer aktuellen Erklärung äußerte sie, dass der Bundesstaat möglicherweise Milliarden an Schadensersatzforderungen anstreben könnte, um die Folgen dieser verheerenden Drogenkrise zu bekämpfen.
Grisham erklärte, dass die DEA durch ihr Versagen, die illegalen Lieferungen zu stoppen, eine direkte Verantwortung für die Zunahme von Fentanyl-Überdosen in New Mexico trage. Der Staat sieht sich angesichts der steigenden Zahl von Drogenopfern und den damit verbundenen Gesundheitskosten gezwungen, rechtliche Schritte zu erwägen.
Die Gouverneurin fordert umfassende Veränderungen in der Drogenpolitik und eine stärkere Verantwortung der Bundesbehörden, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Ihre Aussagen haben in der politischen Diskussion über die Drogenpolitik der USA für Aufsehen gesorgt und könnten weitreichende Konsequenzen für die Zusammenarbeit zwischen Bundesstaaten und Bundesbehörden haben.
Quellen: The Independent