In Venezuela geht die verzweifelte Suche nach Überlebenden weiter, nachdem verheerende Erdbeben das Land erschüttert haben. Über 1.700 Menschen kamen ums Leben, und noch immer sind zehntausende vermisst. Internationale Rettungsteams arbeiten unermüdlich mit Hilfe von Hunden, Drohnen und Schallmessgeräten, um Überlebende unter den Trümmern zu finden.
Die Erdbeben haben nicht nur Leben zerstört, sondern auch wesentliche Infrastrukturen stark beschädigt. Viele Überlebende kämpfen um das nackte Überleben, da es an Unterkünften und medizinischer Versorgung fehlt. Die humanitäre Lage wird durch die drohende Ausbreitung von Infektionskrankheiten weiter verschärft.
Gleichzeitig wächst der Unmut in der Bevölkerung über die mangelnde und schleppende Hilfe der venezolanischen Regierung. In einem Land, das seit Jahren unter politischen und wirtschaftlichen Krisen leidet, fühlen sich viele Menschen von den staatlichen Institutionen im Stich gelassen. Die Oppositionsführerin Maria Corina Machado hat angekündigt, schnell nach Venezuela zurückzukehren, um den Betroffenen direkt zu helfen.
Quellen: FAZ Online, ARD Tagesschau, France 24, The Independent, UN News