Der Dänische Flüchtlingsrat hat in einem aktuellen Bericht auf die kritische humanitäre Lage in der Demokratischen Republik Kongo hingewiesen, die durch einen neuen Ebola-Ausbruch weiter verschärft wird. Charlotte Slente, Generalsekretärin des Rats, äußerte sich besorgt über die „Finanzierungskrise“, die bereits die Hilfsprogramme in der Region belastet.
In einem Interview mit FRANCE 24 erklärte Slente, dass die internationale Gemeinschaft dringend zusammenarbeiten müsse, um eine effektive Antwort auf die Gesundheitskrise zu finden. Diese Antwort dürfe jedoch nicht auf Kosten der laufenden humanitären Hilfe gehen, die für viele Gemeinschaften lebenswichtig sei. „Wir müssen sicherstellen, dass die Unterstützung für die am stärksten gefährdeten Menschen nicht verringert wird, während wir auf die Ebola-Krise reagieren“, so Slente weiter.
Die Situation in der DR Kongo ist bereits angespannt, und die jüngsten Entwicklungen könnten langfristige Auswirkungen auf die Sicherheit und das Wohlergehen der betroffenen Bevölkerung haben. Der Dänische Flüchtlingsrat ruft daher zu einem sofortigen Handeln und zu einer Erhöhung der finanziellen Mittel für die betroffenen Regionen auf.