Ana Brnabić, die ehemalige Premierministerin Serbiens, hat in einem aktuellen Interview mit Euronews betont, dass Serbien nicht als ‚kleine Russen‘ betrachtet werden sollte. Sie wies darauf hin, dass Belgrad seit Beginn des Ukraine-Kriegs die Ukraine unterstützt und sich klar gegen eine pro-russische Haltung positioniert hat.
Brnabić äußerte sich auch kritisch zu den Beitrittsverhandlungen Serbiens mit der Europäischen Union. Ihrer Meinung nach gibt es in der EU doppelten Standards, die den serbischen Beitrittsprozess behindern. Diese Bedenken spiegeln die Unzufriedenheit vieler Serben wider, die sich in ihrer geopolitischen Ausrichtung unsicher fühlen.
Die ehemalige Premierministerin forderte mehr Transparenz und Fairness in den Beitrittsverhandlungen und appellierte an die EU, Serbien nicht als geopolitisches Spielzeug zu betrachten. Ihre Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Beziehungen zwischen Serbien und der EU auf dem Prüfstand stehen.
Quellen: Euronews