Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat eine Reform vorgeschlagen, die die Mandatszeit von Abgeordneten auf zwölf Jahre begrenzen soll. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die politische Verantwortung und die Erneuerung innerhalb des Parlaments zu fördern. Die Regelung könnte auch Viktor Orbán betreffen, der über ein Jahrzehnt lang an der Spitze der ungarischen Politik stand.
Magyar erklärte, dass eine solche Begrenzung notwendig sei, um frische Ideen und Perspektiven in die Politik zu bringen. Kritiker hingegen befürchten, dass dies eine Einschränkung der Demokratie darstellt und die politische Landschaft Ungarns weiter destabilisieren könnte. Der Vorschlag ist Teil einer breiteren Diskussion über die Zukunft der ungarischen Demokratie und das politische System im Allgemeinen.
Quellen: ZEIT Online