Inmitten der anhaltenden Krise in Venezuela hat Gianluca Rampolla, der Koordinator der Vereinten Nationen im Land, die Dringlichkeit der Freigabe blockierter Vermögenswerte hervorgehoben. Diese Maßnahme sei unerlässlich, um die Wiederaufbauarbeiten nach den verheerenden Erdbeben, die das Land erschüttert haben, zu finanzieren. Rampolla erklärte, dass die multilaterale Zusammenarbeit und die Wiedereröffnung von Krediten entscheidend sind, um die finanzielle Unterstützung sicherzustellen, die Venezuela dringend benötigt.
Der UN-Koordinator wies darauf hin, dass die Wiederaufbauarbeiten eine systematische Planung erfordern, um zukünftigen Katastrophen vorzubeugen. Dazu gehört auch die Entscheidung, in welchen Gebieten nicht mehr gebaut werden sollte, um die Risiken für die Bevölkerung zu minimieren.
Die internationalen Sanktionen, die derzeit auf Venezuela lasten, erschweren die wirtschaftliche Erholung des Landes zusätzlich. Die Freigabe blockierter Vermögenswerte könnte jedoch einen entscheidenden Beitrag zur Mobilisierung der benötigten Ressourcen leisten.
Rampolla betonte, dass die Kritik, die er aus verschiedenen politischen Lagern erhält, für ihn ein Zeichen dafür ist, dass er seine Aufgabe erfüllt. Er sieht es als seine Pflicht, alle verfügbaren Wege zu nutzen, um die humanitäre Hilfe zu maximieren und die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung Venezuelas zu mobilisieren.
Quellen: El País, Spiegel Online