CSD in Cottbus: Veranstalter auf Störungen vorbereitet

Am kommenden Wochenende findet der Christopher Street Day (CSD) in Cottbus statt. Trotz der Tatsache, dass keine Gegenproteste angekündigt sind, bleibt die Sorge um mögliche Störungen durch rechtsextreme Gruppierungen in der Stadt bestehen. Die Veranstalter haben sich daher auf verschiedene Szenarien vorbereitet und betonen ihre Entschlossenheit, die Veranstaltung friedlich durchzuführen.

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den Teilnehmern des CSDs seinen Respekt gezollt und zu Standhaftigkeit gegen rechtsextreme Angriffe aufgerufen. Er betonte die Wichtigkeit von Vielfalt und Toleranz in der Gesellschaft. In den letzten Monaten gab es Berichte über mutmaßlich rechtsextreme Vorfälle in Cottbus, die die Stimmung in der Stadt belastet haben. Der CSD soll ein Zeichen für die Akzeptanz und Gleichheit aller Menschen setzen.

Die Vorbereitungen für die Parade sind in vollem Gange. Die Veranstalter haben zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten. Trotz der Herausforderungen sind sie optimistisch, dass der CSD ein Erfolg wird und die Botschaft der Vielfalt stark vermittelt wird.

Quellen: Der Tagesspiegel