In Zhengzhou, wo einige der größten Fabriken der Welt, darunter die von Foxconn, ansässig sind, arbeiten die Beschäftigten unter herausfordernden Bedingungen. Berichten zufolge sind lange Arbeitszeiten von zehn bis zwölf Stunden pro Tag bei Löhnen von etwa 600 Euro im Monat die Norm. Diese Situation ist nicht nur für die Arbeiter besorgniserregend, sondern stellt auch eine Herausforderung für Unternehmen in anderen Ländern dar, die mit diesen niedrigen Produktionskosten konkurrieren müssen.
Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen diese Arbeiter agieren, sind zudem stark reglementiert. Die politische Kontrolle in China macht es für die Arbeiter schwierig, ihre Stimme zu erheben oder auf bessere Arbeitsbedingungen zu drängen. Dies könnte langfristig auch Auswirkungen auf die globalen Handelsbeziehungen haben.
Das Modell der niedrigen Löhne und langen Arbeitszeiten breitet sich zunehmend aus und hat das Potenzial, die Standards in anderen Ländern und Regionen zu beeinflussen. Experten warnen davor, dass dies zu einem Wettlauf nach unten in Bezug auf Arbeitsbedingungen führen könnte, wenn nicht bald Maßnahmen ergriffen werden.
Quellen: FAZ Online