Liisa-Ly Pakosta, die Digitalministerin Estlands, hat in einem aktuellen Interview ihre besondere Verbindung zu Büchern und deren Bedeutung für eine digitalisierte Gesellschaft hervorgehoben. In einem Land, das als Vorreiter in der Digitalisierung gilt, ist es bemerkenswert, wie Pakosta die Kultur des Lesens als essenziell für die Entwicklung einer informierten und kritischen Gesellschaft ansieht.
Die Ministerin betont, dass trotz aller Fortschritte in der digitalen Welt die traditionelle Literatur nicht in Vergessenheit geraten darf. Sie sieht Bücher als Quelle der Inspiration und des Wissens, die Menschen dazu anregen, kritisch zu denken und ihre eigene Meinung zu bilden. In einer Zeit, in der Informationen oft schnell und unreflektiert konsumiert werden, ist es wichtig, den Wert des Lesens zu fördern.
Pakosta plant mehrere Initiativen, um das Lesen in der Gesellschaft zu unterstützen und die digitale Bildung zu stärken. Dazu gehören Projekte zur Förderung von Bibliotheken, Leseförderung in Schulen und die Integration von digitalen Medien in literarische Bildung. Estland möchte somit nicht nur digital führend sein, sondern auch die kulturelle und literarische Bildung im Blick behalten.
Quellen: FAZ Online