Ungarn strebt eine engere Zusammenarbeit mit Serbien und Italien an, um die europäische Integration der Westbalkanstaaten voranzutreiben. In einer Rede nach Gesprächen in Rom äußerte Außenministerin Anita Orbán, dass Budapest eine aktivere Rolle in der Region übernehmen möchte.
Orbán betonte die Bedeutung der Balkanländer für die Stabilität und Zukunft der Europäischen Union. Sie stellte fest, dass Ungarn bereit ist, sowohl politische als auch wirtschaftliche Initiativen zu unterstützen, um die EU-Integration dieser Staaten zu fördern.
Die Gespräche mit Italien beinhalten nicht nur bilaterale Beziehungen, sondern auch gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Förderung von Handelsbeziehungen zwischen den Ländern. Ungarn sieht sich dabei als Brücke zwischen der EU und den westlichen Balkanländern.
Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU verstärkt auf die geopolitischen Herausforderungen in der Region reagiert. Ungarn möchte sich als ein Schlüsselakteur positionieren und die Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten stärken.
Quellen: Daily News Hungary