Busunglück in Uganda: Mindestens 23 Schüler nach Schulausflug tot

Ein verheerndes Busunglück in der ugandischen Region Kapchorwa hat mindestens 23 Schülerinnen und Schüler das Leben gekostet. Die Kinder der King David Junior School Ndejje befanden sich auf einem schulischen Ausflug, als der Unfall am Donnerstagabend geschah. Die genaue Ursache des Crashs ist noch unklar, ebenso wie das Ziel der Exkursion, das bislang nicht offiziell benannt wurde.

Die Behörden bestätigten, dass der Bus auf einer gefährlichen Strecke im Hügelland des Distrikts verunglückte, wo enge Kurven und schlechte Straßenbedingungen oft zu Unfällen führen. Rettungskräfte berichteten von schweren Verletzungen bei mehreren Überlebenden, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Die Identifizierung der Opfer läuft derzeit unter großer emotionaler Betroffenheit der Angehörigen.

Die Regierung kündigte eine umfassende Untersuchung an, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig mahnen Sicherheitsexperten erneut die mangelnde Kontrolle von Schultransporten in Uganda an. Viele Fahrzeuge sind technisch überholt, und es fehlt an strengen Vorschriften für Fahrerqualifikationen und Wartung.

Das Unglück stellt eine der schwersten Verkehrskatastrophen in der jüngeren Geschichte Ugandas dar und löst landesweite Trauer aus. Schulen im ganzen Land gedenken der Opfer, während die Elternschaft nach besseren Sicherheitsvorkehrungen für schulische Aktivitäten verlangt.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Latest