900.000 Menschen in Cabo Delgado benötigen humanitäre Hilfe

Die humanitäre Lage in der mosambikanischen Provinz Cabo Delgado bleibt äußerst besorgniserregend. Wie die Agentur Fides berichtet, benötigen aktuell rund 900.000 Menschen in der Region dringende humanitäre Unterstützung. Die Provinz im Nordosten Mosambiks leidet seit Jahren unter bewaffneten Auseinandersetzungen, die durch islamistische Extremisten ausgelöst wurden und zu massiver Vertreibung sowie Zerstörung von Infrastruktur geführt haben.

Die Gewalt hat Hunderttausende in die Flucht getrieben, viele leben in überfüllten Internenvertriebenen-Lagern unter prekären Bedingungen. Mangel an Nahrung, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Bildung sind zentrale Probleme. Internationale Hilfsorganisationen warnen, dass die humanitären Kapazitäten vor Ort am Limit sind und eine ausreichende Versorgung der Betroffenen zunehmend schwieriger wird.

Die Regierung von Mosambik kooperiert mit UN-Agentschaften und Nichtregierungsorganisationen, um die Versorgungsketten zu stabilisieren. Dennoch bleibt die Lage instabil, da Sicherheitskräfte weiterhin mit der Bekämpfung der Aufständischen beschäftigt sind. Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, zusätzliche Ressourcen für humanitäre Maßnahmen bereitzustellen, um eine weitere Verschärfung der Krise zu verhindern.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa