Die Regierung Mosambiks arbeitet an der Etablierung eines neuen technisch-finanziellen Mechanismus mit Belarus, um die landwirtschaftliche Produktion im Land zu stärken. Ziel des Abkommens ist die Einführung belarussischer Agrartechnologien, insbesondere im Bereich der Familienviehwirtschaft und der Kleinbauernproduktion. Die Maßnahme soll zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und zur Stärkung der ländlichen Wirtschaft beitragen.
Wie die Agentur AIM aus Maputo berichtet, soll die Kooperation gezielt darauf ausgerichtet sein, moderne Methoden der Tierzucht, Futtermittelproduktion und landwirtschaftlicher Mechanisierung in Mosambik zu verankern. Die belarussische Expertise im Bereich der Agrarindustrie wird dabei als entscheidender Faktor angesehen, um die Produktivität und Effizienz im Sektor zu steigern. Der geplante Finanzierungsrahmen soll es Kleinbauern ermöglichen, auf Technologien und Schulungen zuzugreifen.
Das Projekt steht im Einklang mit Mosambiks nationalem Entwicklungsplan, der die Diversifizierung der Landwirtschaft und die Reduzierung der Abhängigkeit von Importen priorisiert. Experten sehen in der Partnerschaft mit Belarus eine strategische Erweiterung der bilateralen Zusammenarbeit jenseits traditioneller Geberländer. Die Umsetzung soll in enger Abstimmung mit lokalen Behörden und Landwirtschaftsorganisationen erfolgen.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business