Italo erteilt Siemens Milliardenauftrag für Hochgeschwindigkeitszüge – Arbeitsplätze in Krefeld und Dortmund gesichert

Der italienische Bahnkonzern Italo hat Siemens Mobility mit der Lieferung von 26 neuen Hochgeschwindigkeitszügen beauftragt – ein Milliardendeal, der auch für Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung ist. Die Züge sollen ab 2029 auf Strecken in Italien zum Einsatz kommen und dabei nicht nur die Konkurrenz zur staatlichen Bahn Trenitalia verschärfen, sondern auch die internationalen Aktivitäten deutscher Industrie stärken.

Die Produktion der Züge erfolgt zu wesentlichen Teilen in Deutschland, wobei die Standorte Krefeld und Dortmund im Fokus stehen. Beide sind zentrale Standorte für die Schienenfahrzeugproduktion von Siemens und sollen nun erheblich von dem Auftrag profitieren. Schätzungen zufolge werden durch das Projekt und die laufenden Investitionen in der Branche Tausende direkte und indirekte Arbeitsplätze langfristig gesichert.

Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin begrüßte den Deal als Bestätigung für die Innovationskraft und globale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts NRW. Gleichzeitig unterstreiche er die Bedeutung der Schienenmobilität im europäischen Verkehrskontext – gerade in Zeiten steigender Klimaziele und Verkehrsoptimierung.

Siemens Mobility kündigte an, dass die ersten Züge im Jahr 2029 ausgeliefert werden sollen. Die Technologie setzt auf vollelektronische Steuerung, Energieeffizienz und komfortable Innenarchitektur – Maßstäbe, die Siemens auch für künftige Aufträge in Deutschland und Europa setzen will.

Quellen: FAZ Online