Mosambiks Flughafengesellschaft vor wirtschaftlichem Kollaps

Die staatliche Flughafengesellschaft von Mosambik befindet sich nach einem Bericht der amerikanischen Finanzberatungsfirma Deloitte in einer existenziellen Krise. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete das Unternehmen ein negatives Eigenkapital in Höhe von 857 Millionen Metical, was umgerechnet etwa 13,4 Millionen US-Dollar entspricht. Diese dramatische Entwicklung wirft ernste Fragen über die langfristige Betriebsfähigkeit des Unternehmens auf.

Deloitte, das den Abschluss des Jahres 2025 prüfte, äußerte in seinem Prüfbericht „erhebliche Zweifel“ an der Fortführung des Betriebs. Die Gründe liegen in anhaltenden Verlusten, ineffizienten Strukturen und unzureichender staatlicher Finanzierung, trotz strategischer Bedeutung der Flughäfen für Tourismus und Handel. Zu den wichtigsten Flughäfen des Landes zählen die internationalen Flughäfen in Maputo, Beira und Pemba.

Die Regierung steht nun unter Druck, dringende Sanierungsmaßnahmen einzuleiten oder eine umfassende Reform der Luftverkehrsinfrastruktur anzustoßen. Experten warnen, dass eine Insolvenz oder ein Betriebsstillstand schwerwiegende Folgen für die nationale und regionale Mobilität sowie für Investoren haben könnte.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business