Laut dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) ist Mosambik im zweiten Quartal 2026 das einzige Land in der südlichen afrikanischen Region, in dem anhaltende bewaffnete Konflikte weiterhin erhebliche humanitäre Bedarfe verursachen. Während die Region insgesamt versucht, sich von verheerenden Überschwemmungen zu erholen, verschärfen die andauernden Unruhen im Norden des Landes, insbesondere in der Provinz Cabo Delgado, die Lage für Tausende Binnenvertriebene.
Die Gewalt, die seit Jahren in der Provinz Cabo Delgado tobt, hat bereits Zehntausende Menschen zur Flucht gezwungen und die Infrastruktur massiv beschädigt. Internationale Hilfsorganisationen warnen vor einer weiteren Verschlechterung der Versorgungslage, insbesondere in abgelegenen Gebieten, wo Zugang zu Nahrung, medizinischer Versorgung und sauberem Wasser weiterhin eingeschränkt ist.
OCHA betont, dass die humanitären Anstrengungen trotz der Fortschritte bei der regionalen Wetterstabilität durch die anhaltende Unsicherheit vor Ort erheblich behindert werden. Die Regierung von Mosambik arbeitet derzeit mit regionalen Partnern wie der SADC (Southern African Development Community) zusammen, um die Sicherheitslage zu stabilisieren und humanitäre Korridore zu sichern.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa