Menschenmassen verursachen tödliche Panik bei Gebetstreffen in Bujumbura

Bei einem überfüllten Gebetstreffen in der Hauptstadt Burundis, Bujumbura, sind am Samstagabend acht Menschen ums Leben gekommen und neun weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach eine Menschenmenge in Panik aus, als viele Gläubige gleichzeitig das Gelände verlassen wollten. Dabei stürzte eine Mauer am Ausgangstor ein, wodurch mehrere Personen unter den Trümmern begraben wurden.

Das Ereignis ereignete sich während einer gut besuchten evangelikalen Andacht, zu der Hunderte von Anhängern in das Veranstaltungsgelände strömten. Augenzeugen berichteten von dichtem Gedränge und fehlender Sicherheitskoordination beim Ein- und Austritt. Die Behörden untersuchen nun, ob bauliche Mängel oder organisatorische Versäumnisse zur Katastrophe beigetragen haben.

Die Rettungskräfte rückten unverzüglich an und bargen die Verletzten sowie die unter den Trümmern Eingeklemmten. Die Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht, wo medizinische Teams sofort mit der Behandlung begannen. Die genaue Identität der Opfer steht noch nicht vollständig fest, aber die örtlichen Behörden kündigten an, eine offizielle Untersuchung einzuleiten, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Quellen: Africanews EN, BBC News – Africa