Mosambikanische Gesundheitsarbeiter verlängern Streik um weitere 30 Tage

Die Vereinigte Vereinigung der mosambikanischen Gesundheitsarbeiter (APSUSM) hat beschlossen, ihren landesweiten Streik um weitere 30 Tage zu verlängern. Wie aus einer Erklärung hervorgeht, bleibt damit der Betrieb in allen öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen des Landes vollständig eingestellt. Die Entscheidung folgt auf anhaltende Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, höheren Gehältern und strukturellen Reformen im Gesundheitswesen.

Der Streik, der ursprünglich im vergangenen Monat begann, hat bereits erhebliche Auswirkungen auf die medizinische Versorgung in Mosambik. Krankenhäuser und Gesundheitszentren sind geschlossen oder nur eingeschränkt funktionsfähig, was insbesondere für Notfälle und chronisch Kranke gravierende Konsequenzen hat. Die Regierung in Maputo hat bisher keine offizielle Reaktion auf die Verlängerung des Arbeitskampfs veröffentlicht.

Die APSUSM fordert unter anderem die Einhaltung früherer Abkommen über Lohnerhöhungen sowie die Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen, insbesondere in ländlichen Gebieten. Die Gewerkschaft warnt, dass der Streik weiter andauern könnte, falls keine konkreten Verhandlungen aufgenommen werden. Internationale Hilfsorganisationen beobachten die Lage mit Sorge, da Mosambik ohnehin mit erheblichen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert ist, darunter Malaria, Tuberkulose und eingeschränktem Zugang zu medizinischer Grundversorgung.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business