Auf einer Baustelle im Frankfurter Stadtgebiet werden erstmals sogenannte Baubots eingesetzt, um körperlich belastende Tätigkeiten zu übernehmen. Die autonomen Roboter führen Bohrarbeiten in Betonwänden durch – eine Aufgabe, die bisher unter erschwerten Bedingungen von Menschen verrichtet wurde. Durch den Einsatz der Technik soll nicht nur die Gesundheit der Arbeiter geschont werden, sondern auch die anhaltende Personalnot in der Bauwirtschaft verringert werden.
Die Baubots arbeiten präzise und sicher, indem sie mithilfe von KI-gesteuerten Systemen die vorgegebenen Positionen selbstständig ansteuern und Bohrungen durchführen. Diese Automatisierung reduziert die Belastung durch Lärm, Vibrationen und Staub – Faktoren, die langfristig gesundheitsschädlich sind. Gleichzeitig ermöglicht der Technologieeinsatz, dass weniger Arbeitskräfte benötigt werden, was angesichts des wachsenden Fachkräftemangels in der Branche von großer Bedeutung ist.
Die Pilotprojekte laufen bisher erfolgreich, und Experten sehen in den Baubots eine zukunftsweisende Ergänzung am Bau. Noch befinden sich die Systeme im Erprobungsstadium, doch erste Rückmeldungen von Bauleitern und Arbeitern sind positiv. Der Einsatz von Robotik am Bau könnte sich daher in den kommenden Jahren flächendeckend in Hessen und bundesweit etablieren.
Quellen: FAZ Online