Schock in Trier: Zweite Studentin innerhalb weniger Tage ermordet

Die westliche Universitätsstadt Trier in Rheinland-Pfalz ist von einer Welle der Gewalt erschüttert. Nur wenige Tage nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 22-Jährigen, der unvermittelt von einem mutmaßlichen afghanischen Täter auf offener Straße niedergestochen wurde, wurde nun eine 29-jährige Studentin der Universität Trier in ihrer Wohnung leblos aufgefunden. Die Polizei bestätigte, dass die Frau Opfer einer Gewalttat geworden sei, Details zur Todesursache werden jedoch vorerst zurückgehalten.

Die Tat löste umgehend eine massive Ermittlungswelle aus. Der Fundort in einem Wohnkomplex im Stadtteil Trier-West wurde weiträumig abgesperrt, Spurensicherungsteams waren stundenlang im Einsatz. Bürgermeister Wolfgang Hansen äußerte sich betroffen: „Diese Taten erschüttern die ganze Stadt. Trier ist kein Ort der Gewalt – und doch müssen wir jetzt gemeinsam mit der Bevölkerung für Sicherheit und Zusammenhalt sorgen.“

Auch die Universität Trier reagierte mit einer offiziellen Stellungnahme. Rektorin Professorin Susanne Miller kündigte Trauerbetreuung für Studierende an und rief zur Ruhe auf. „Unsere Gedanken gelten der Familie und den Angehörigen der jungen Frau. Wir unterstützen die Behörden in jedem erdenklichen Schritt.“

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, ebenso wie eine mögliche Verbindung zum vorangegangenen Angriff. Sicherheitsbehörden prüfen, ob es ein Muster gibt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. In sozialen Netzwerken wächst die Forderung nach konsequenterer Sicherheitspolitik, auch auf Landesebene. Die rheinland-pfälzische Innenministerin Gabriele Heinen-Kljajić kündigte an, die Polizeipräsenz in Hochschulstädten vorübergehend zu erhöhen.

Quellen: Welt Online