Japan erlebt erste ‚brutal heiße Tage‘ des Jahres

In Japan wurde am Dienstag der erste offiziell als ‚kokushobi‘ bezeichnete Tag registriert, der Temperaturen über 40 Grad Celsius umfasst. Der Begriff, der im April eingeführt wurde, dient dazu, die Öffentlichkeit über extreme Hitzebedingungen zu warnen. Die Japan Meteorological Agency hat für viele Teile des Landes Hitzewarnungen herausgegeben und empfiehlt, sich regelmäßig abzukühlen und den Aufenthalt im Freien zu minimieren.

Die Bürger werden aufgefordert, Klimaanlagen intensiv zu nutzen und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dies geschieht im Kontext eines sich verändernden Klimas, das in den letzten Jahren zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen geführt hat. Experten warnen, dass solche extremen Temperaturen gesundheitliche Risiken mit sich bringen können, insbesondere für ältere Menschen und Kinder.

Die Stadt Tokio hat sogar dazu aufgerufen, dass Männer zur Arbeit Shorts tragen, um die Hitze besser bewältigen zu können. Diese Maßnahme wird jedoch nicht von allen positiv aufgenommen, da einige Frauen von ‚Beinbehaarungshass‘ sprechen und sich unwohl fühlen.

Quellen: The Guardian, Japan Times, Channel News Asia