Die Nationale Katastrophenbehörde Somalias (SoDMA) und die Streitkräfte des Landes arbeiten künftig enger zusammen, um auf klimabedingte Krisen effektiver reagieren zu können. Wie der Leiter der SoDMA, Mahmoud Moallin Abdulle, am Dienstag bekanntgab, fand ein Gespräch mit dem Kommandeur der Landstreitkräfte, Brigadegeneral Sahal Abdullahi Omar, statt, um die Koordination im Bereich der Notfallvorsorge und -hilfe zu stärken. Somalia ist besonders verwundbar gegenüber extremen Wetterereignissen wie Dürren und Überschwemmungen, die durch den Klimawandel zunehmend häufiger und intensiver auftreten.
Die Zusammenarbeit sieht vor, dass die Armee bei Katastrophenfällen logistische Unterstützung leistet – beispielsweise durch den Transport von Hilfsgütern, den Aufbau von Notunterkünften und den Zugang zu schwer erreichbaren Gebieten. Die SoDMA betont die Bedeutung einer vorausschauenden Planung, um zukünftige Krisen schneller und effizienter zu bewältigen. Beide Seiten vereinbarten regelmäßige gemeinsame Übungen und den Austausch strategischer Informationen.
Die Annäherung zwischen zivilen Katastrophenbehörden und militärischen Einheiten gilt als wichtiger Schritt zur Verbesserung der nationalen Resilienz. Internationale Partnerorganisationen haben Somalia bei der Aufbauarbeit bereits unterstützt, doch eine eigenständige, koordinierte Reaktionsfähigkeit bleibt ein zentrales Ziel der Regierung. Besonders in ländlichen und konfliktgeplagten Regionen kann schnelle Hilfe Leben retten.
Quellen: AllAfrica – East Africa