Die norwegische staatliche Ölgesellschaft Equinor hat im zweiten Quartal 2026 einen Gewinn von 11,5 Milliarden Dollar erzielt, was einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die drastischen Preisanstiege bei Öl und Gas, ausgelöst durch den anhaltenden Konflikt im Iran, haben maßgeblich zu diesem Rekordgewinn beigetragen.
Equinor profitiert nicht nur von den hohen Preisen, sondern auch von einer strategischen Entscheidung, die Produktion in Zeiten der Blockade der Straße von Hormuz zu erhöhen. Diese Region ist für den globalen Öltransport von entscheidender Bedeutung, und die Unsicherheiten in Bezug auf die dortige Sicherheit haben die Märkte stark beeinflusst.
Als größter Gaslieferant des Vereinigten Königreichs spielt Equinor eine zentrale Rolle in der Energieversorgung Europas. Analysten erwarten, dass die Gewinne des Unternehmens auch in den kommenden Quartalen aufgrund der weiterhin angespannten geopolitischen Lage hoch bleiben werden.
Quellen: The Guardian