Die Organisation UNICEF hat Uganda aufgefordert, die Verkehrssicherheit von Kindern deutlich zu verbessern. In einer am 23. Juli 2026 veröffentlichten Erklärung betonte UNICEF, dass Kinder in städtischen wie ländlichen Gebieten Ugandas besonders verletzlich im Straßenverkehr sind. Hauptursachen seien überhöhte Geschwindigkeiten, mangelhafte Fußgängerwege und eine unzureichende Notfallversorgung nach Unfällen.
Um die Zahl schwerer Verletzungen und Todesfälle unter Kindern zu senken, schlägt UNICEF konkrete Maßnahmen vor: die Einführung und konsequente Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Wohngebieten und Schulnähe, den Ausbau sicherer Gehwege sowie die Verbesserung der Rettungsdienste. In vielen ländlichen Regionen dauert es nach Unfällen oft mehrere Stunden, bis medizinische Hilfe eintrifft.
UNICEF betont, dass Verkehrsunfälle zu den häufigsten Todesursachen für Kinder in Ostafrika gehören. Die Organisation arbeitet eng mit der ugandischen Regierung und lokalen Partnern zusammen, um Bewusstsein zu schaffen und politische Maßnahmen zu unterstützen. Besonders in wachsenden Städten wie Kampala sei dringender Handlungsbedarf gegeben, um die Infrastruktur an die Bedürfnisse von Kindern anzupassen.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Business