Bund sichert Millionen aus gescheiterter Northvolt-Batteriefabrik in Schleswig-Holstein

Nach der Pleite des schwedischen Batterieherstellers Northvolt haben Bund und das Land Schleswig-Holstein einen Teilerfolg bei der Rettung von Steuergeldern erzielt. Wie der Tagesspiegel berichtet, konnten 153 Millionen Euro aus einer Wandelanleihe gesichert werden. Weitere Millionen sollen in den kommenden Wochen zurückfließen.

Rückführung der Fördermittel

Die Bundesregierung und die schleswig-holsteinische Landesregierung hatten Northvolt erhebliche Subventionen für den Bau einer Batteriefabrik zugesagt. Nach dem Scheitern des Projekts wurde intensiv nach Lösungen gesucht, um die Steuermittel zu retten. Die jetzt gesicherten 153 Millionen Euro stellen einen ersten Erfolg dar.

Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Kiel bestätigte, dass weitere Verhandlungen laufen, um zusätzliche Mittel zurückzuholen. Die genaue Höhe der noch ausstehenden Beträge wurde nicht genannt. Die Rückführung der Gelder gilt als wichtiger Schritt, um die finanziellen Folgen der gescheiterten Ansiedlung für den Steuerzahler zu begrenzen.

Quellen: Der Tagesspiegel