Premier Marape verteidigt ausländische Investitionen in Papua-Neuguinea

In einer energischen Ansprache hat Premierminister James Marape die Notwendigkeit betont, ausländische Investitionen in Papua-Neuguinea zu fördern. Er äußerte sich während der Einweihung eines neuen Entwicklungsprojekts in Port Moresby, das mit einem Investitionsvolumen von 3 Milliarden Kina veranschlagt wird.

Marape erklärte, dass die wirtschaftliche Zukunft des Landes stark von der Expansion des privaten Sektors abhängt. Gleichzeitig kritisierte er bestimmte Bereiche des öffentlichen Dienstes, die seiner Meinung nach Entwicklungsprojekte behindern und das Wachstum des Landes verlangsamen.

„Wir müssen die Chancen nutzen, die uns die globalen Märkte bieten. Der private Sektor spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Förderung des Wohlstands“, so Marape.

Die Diskussion über ausländische Investitionen ist in Papua-Neuguinea nicht neu, doch Marapes klare Position könnte darauf hindeuten, dass die Regierung entschlossen ist, ein günstigeres Umfeld für Investoren zu schaffen und gleichzeitig die Herausforderungen innerhalb des öffentlichen Sektors anzugehen. Beobachter erwarten, dass der Premierminister weitere Maßnahmen zur Förderung von Investitionen und zur Reform des öffentlichen Dienstes ankündigen wird.

Quellen: Papua New Guinea Post-Courier