Montenegro hat sich für die Einführung neuer Rechtsstaatlichkeitsmechanismen ausgesprochen, die für zukünftige EU-Mitglieder gelten sollen. Der montenegrinische Botschafter in der EU forderte, dass diese Mechanismen auf objektiven Kriterien basieren müssen. Er warnte davor, dass die Schaffung einer Zweiklassengesellschaft innerhalb der EU vermieden werden sollte.
Diese Stellungnahme kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU ihre Erweiterungspolitik überdenkt und die Anforderungen an neue Mitglieder verschärfen möchte. Montenegro hat seit 2010 den Status eines Beitrittskandidaten und strebt eine vollständige Mitgliedschaft in der Europäischen Union an.
Der Botschafter betonte, dass die Kriterien transparent und nachvollziehbar sein sollten, um sicherzustellen, dass alle Länder gleiche Chancen haben, Mitglied zu werden. Dies würde auch das Vertrauen in den Beitrittsprozess stärken und die Integrität der EU als Ganzes wahren. Montenegro bleibt optimistisch und sieht sich gut vorbereitet, um die notwendigen Reformen umzusetzen.
Quellen: Euronews